Zur achtundzwanzigsten Aufführung inszenieren wir

"Anuschka"

Bühnenstück in vier Akten

von Josef Brun

 

Regie:                  André Luginbühl, Aeschiried

 

Bühnenbild:          Ruedi Mürner        

 

Maske:                  Katja Schüpbach

                              Ruth Däpp

 

 

Ruedi, Bauer auf Bodenmatt            Michael Martins

 

Annegreth, Taglöhnerin                    Hanna Reusser

 

Trudeli, ihre Tochter                          Tanja Schick

 

Jakob, Taglöhner                                Ruedi Straubhaar

 

Röbeli, sein Sohn                             Hans Rebmann

 

Anuschka                                         Anna von Känel

 

Karl Fenner, Spekulant                     Manfred Schenk 

 

Resli, seine Tochter                          Iris Thomann

 

Sepp, Kleinbauer auf Steiweid         Martin Berger

 

Bill, Käpten von Seeliwil                   Ueli Inniger

 

Silvio, Kilterbube                               Roland Lengacher

 

Tobias, Kilterbube                             Benjamin Reichen

 

Bettina, Tänzerin und Barmaid         Christina Heymann

 

Stimme                                             Katja Schüpbach

 

 

1. + 2. Akt:  Auf der Bodenmatte

 

3. + 4. Akt:  Bei Käpten Bill

 

 

In den 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts ist der
Kiesabbau ein lukratives Geschäft.


Das Dorf Seeliwil, Schauplatz unseres diesjährigen Theater-stücks, ist reich an ebendiesen Bodenschätzen.


Bauer Fenner erkennt dies und möchte mit einer Kiesgrube
das grosse Geld machen. Er hat nur ein Problem:
Die besten Grundstücke zum Abbau gehören nicht ihm,
sondern seinen Nachbarn!


Eine Lösung muss her: Wer seinen Boden nicht gegen
Geld abtreten will, für den müssen eben andere Mittel
und Wege gefunden werden. Als besonders stur erweist
sich dabei Bauer Ruedi, frisch verliebt in die gutmütige
Anuschka. Das wiederum ruft Fenners Tochter Resli auf
den Plan, hätte sie Ruedi doch lieber für sich selbst. Um
die lästige Anuschka loszuwerden, verbündet sie sich
daraufhin mit ihrem Vater.


Doch am Ende erkennt Fenner, dass der Gewinn seiner
Kiesgrube niemals so hoch sein wird, wie der Preis, den er
schlussendlich dafür bezahlt.